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Joachim Gies
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Joachim Gies
Saxophonist | Komponist | Performer
Aktuelle Kammermusik

Der Saxophonist und Komponist Joachim Gies, geb. 1956 in Bonn, studierte in Berlin Musik, Literatur- und Politikwissenschaft. Mit seinem Saxophonspiel erschließt er differenzierte Klangstrukturen: zart, farbenreich, fragil. Auf seinem experimentellen Weg zum Horchen und Lauschen begegnen den Hörern überraschende Klangschichtungen.

2012 erhielt Joachim Gies den Kompositions - Förderpreis der A und A Kulturstiftung, verbunden mit dem Auftrag, Friedrich Hölderlins Gedicht „Mnemosyne“ zu vertonen.

 www.a-und-a-kulturstiftung.de
 „… und die Schrift tönt“ Dokumentation der Aufführung
  „Mnemosyne“ Video auf YouTube

2015 setzt die A und A Kulturstiftung die Förderung von Hölderlin-Kompositionen fort und erteilt an Joachim Gies einen weiteren Kompositionsauftrag, mit dem Ziel einen Dialog zwischen den Künsten zu fördern. Die Vertonung von "Die Titanen", "Wenn aber die Himmlischen…" und "Sonst nemlich, Vater Zevs…" soll im Sommer 2016 uraufgeführt werden.

Die Kompositionen von Joachim Gies entziehen sich einer stilistischen Festlegung. Ausgehend von den klanglichen Möglichkeiten seines Instruments reicht die Ausdrucksvielfalt von Klangfeldern neuer zeitgenössischer Musik bis zu rhythmisch energetischen Gestaltungsformen außereuropäischer Musikkulturen.

Ein Schamane des Saxophons

Joachim Gies bereiste Ostsibirien und die Mongolei und spielte in der Wüste Gobi und in buddhistischen Tempeln. Er gab Konzerte in der Philharmonie von Ulan-Bator und von Ulan-Ude und trat dort mit mongolischen und sibirischen Musikerinnen und Musikern auf.

Die menschenleeren Wälder Sibiriens, die unendlichen Horizonte der mongolischen Steppe verortet Joachim Gies in den Innenräumen seiner Musik. Uralte, vorsprachliche Laute verbindet der Musiker mit neuen, experimentellen Saxophonklängen. Seine Musik ist stets eine Suche nach der Harmonie des inneren Schwingens, verbunden mit den Erinnerungen an erste Klangerfahrungen der Kindheit. Daraus entwickeln sich Schwebezustände: zwischen Wachen und Schlafen, zwischen Lauschen und Tanzen.

Neben seinen Saxophonen spielt Joachim Gies eine Vielzahl von Instrumenten: Becken, Gongs, Flöten, Mundharmonikas, Glockenspiele, Daumenpiano und Melodika. Auch neu entwickelte Instrumente kommen zum Einsatz, so die Buttam, die an Klänge balinesischer Gamelanorchester erinnert oder das Waterphone, ein mit Wasser gefüllter Metallkörper, der sphärische Klänge ermöglicht.

Der Mitschnitt der Uraufführung von "Mnemosyne" ist 2013 auf CD bei Leo Records veröffentlicht. Seine Aufführungen mit sibirischen Musikerinnen und Musikern sind 2012 auf der CD "Buryatski Blues" erschienen. 2009 nahm Joachim Gies als Saxophonist an dem internationalen mongolischen Musikfestival ROARING HOOVES teil.

Weiterhin entstanden:

Textvertonungen von Friedrich Hölderlin, Friedrich Nietzsche, Stefan George, Franz Kafka und Walter Benjamin. Aufführungen von Kafka – Vertonungen mit Galina Aigj und Ulrich Werner in Tscheboksary (Republik Tschuwaschien, Russische Föderation).

Filmmusik zur Dokumentation der Deutschen Welle TV "Eine phantastische Reise oder Auf Wiedersehen, Cézanne!".

CDs bei Leo Records, unter anderem 2009 "Shimmering" mit der Vokalistin Ronni Gilla und dem Perkussionisten Denis Stilke.

Partituren im Hermann Löffler Verlag bei Ries und Erler Berlin und bei Edition Alphonse Leduc Paris.

Hörspielproduktionen mit Jörg Jannings, Literaturvertonungen und musikalische Begleitung von Lesungen mit Tina Engel, Peter Fitz, Peter Härtling, Werner Rehm, Gerd Wameling und Hanns Zischler. Konzerte mit Joëlle Lèandre, Lauren Newton, Cecil Taylor, Ernst-Ludwig Petrowsky, Johannes und Matthias Bauer in Europa und Asien.

 ausführliche Biographie
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 Rotes Summen (Joachim Gies)
Demo-Film im QuickTimeformat (5,5 MB)

Artikulationen Nr. 2 B
Joachim Gies, Saxophon - Solo

 Whispering Blue (Joachim Gies)
Hörprobe im Flash-Format (1,6 MB)

aus der CD: Whispering Blue
Joachim Gies, Altsaxophon

 ZeichenFeldKlangRaum (Joachim Gies)
Demo-Film im QuickTimeformat (8,7 MB)

Artikulationen 1 und 2
Joachim Gies, Saxofon, Komposition
Ulrich Werner, Zeichnungen / Malerei
Matthias Bauer, Kontrabass
Michael Walz, Sampling, Elektronik

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