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Joachim Gies und Detlef Berentzen

Lesereise zur Biographie
„Peter Härtling. Vielleicht ein Narr wie ich“
von Detlef Berentzen


Die Premiere der gemeinsamen Lesereise von Peter Härtling, Detlef Berentzen und Joachim Gies fand am 11. September 2006 in der Akademie der Künste Berlin statt.

Auf der im Herbst 2006 und Frühjahr 2007 durchgeführten Lesereise zur Biographie „Peter Härtling. Vielleicht ein Narr wie ich“ begleitete Joachim Gies die beiden Autoren Peter Härtling und Detlef Berentzen musikalisch mit Neuvertonungen aus Franz Schuberts „Winterreise“ für Tenorsaxophon - Solo.

 Gute Nacht (Joachim Gies)
Hörprobe im Flash-Format (1,5 MB)

Joachim Gies, Tenorsaxophon - Solo, Komposition
aus der Partitur Weißes Summen / White Humming

 Wasserflut (Joachim Gies)
Hörprobe im Flash-Format (1,5 MB)

Joachim Gies, Tenorsaxophon - Solo, Komposition
aus der Partitur Weißes Summen / White Humming

 Weißes Summen / White Humming (Partitur)

Rezensionen zum Buch & zur Lesereise:
 www.dberentzen.de


Joachim Gies, Peter Härtling und Detlef Berentzen
(Foto: Gerhard Friedemann)

Detlef Berentzen

wurde 1952 im westfälischen Bielefeld als "sentimentale Eiche" (H. Heine) geboren, besuchte dort die obligatorische Volksschule und das berühmt-berüchtigte (Rats-)Gymnasium. Seit 1971 lebt er, nach kaufmännischer Lehre (Oetker) und ersten lyrischen Schreibversuchen, in Berlin. Dort studierte er Ökonomie und Philosophie, arbeitete für Szenezeitschriften, in Kinderläden und Kollektiven. Ab 1981 schrieb er für die "taz", deren Redaktion und Geschäftsführung er angehörte. Berentzen war Gründer der Zeitschrift für Kindheit "enfant t.", die er fünf Jahre lang redaktionell betreute.

Seit 1987 als freier Journalist und Autor tätig, hat er seitdem für alle wichtigen Rundfunk- und Fernsehanstalten Features und Dokumentationen zu Politik, Kultur und Literatur realisiert. Seine Texte liegen in Zeitungen, Zeitschriften und Büchern vor.
Joachim Gies hat die biographischen Texte Warum Schlund lieber malen würde und Hermann von Detlef Berentzen für Sprecher und Saxophon vertont. Im aktuellen Programm Noch einmal sprechen von Liebe… liest Detlef Berentzen Prosa und Lyrik von Erich Fried.

 Berentzen liest Fried
Erwartung
Warum

Hörprobe im Flash-Format (1,4 MB)


Vertonte Texte von Detlef Berentzen:
+Hermann - Talking ’bout my Generation
+Warum Schlund lieber malen würde

Berentzen liest Fried
Noch einmal sprechen von Liebe …
Soundtrack: Joachim Gies

Erich Fried


Erich Fried

Der wiengeborene deutsche Dichter. Der unbequeme, widerborstige, der zornige und liebevolle. Er ist kein toter Dichter, nicht abgelegt und altes Eisen. Fried ist ein „gebrauchter Dichter“. Hat sein Berliner Verleger Klaus Wagenbach nicht bis heute mehr als 350.000 Exemplare von Frieds Liebesgedichten verkauft? Und überhaupt von seinen übrigen Gedichten acht- bis zehntausend Bände pro Jahr? Frieds Worte berühren. Auch siebzehn Jahre nach seinem Tod (22. November 1988), heute, erst recht heute, gilt es, noch einmal zu sprechen von Liebe, „damit doch einige sagen, das gab es, das muß es geben“.

Besinnliche Töne. Energische Klänge. Dazu Frieds leise Worte, aber auch seine tönenden Lebens-Sätze. Poesie und Prosa, zart bis widerständig - der Saxophonist Joachim Gies bringt all das zusammen mit dem lesenden Autor Detlef Berentzen auf die Bühne.